Anwohnerinformation des Stadtplanungsamtes am 30.01.2020

Am 30.01.2020 fand ab 18:00 Uhr im Kulturladen Zeltnerschloß die Anwohnerinformation zur Gestaltung der Neubleiche statt.

Etwa 40 Anwohner haben teilgenommen.

Unter Leitung des Quartiersmanagements wurden ausführlich

  • die Straßenplanung für Neubleiche und nördliche Schanzenstraße,
  • die Grünflächenplanung für die Fläche zwischen Bleichplatz und Burgerstraße und
  • die Gestaltungsplanung des Bleichplatzes vorgestellt.

In die Planung des Bleichplatzes waren Ideen unserer Anwohnerinitiative eingeflossen.

Die Anwohner arbeiteten einige kritische Punkte heraus und diskutierten sie mit den anwesenden Planerinnen und Planern. Einige Gespräche werden noch geführt.

Zeithorizont

Die Umsetzung der endgültigen Planungen und die Genehmigungsverfahren werden voraussichtlich noch das ganze Jahr 2020 beanspruchen.

Die Straßenbaumaßnahme nördliche Neubleiche ist seit November 2019 in der Umsetzung. Voraussichtlich Im Jahr 2021 werden dann die Grünfläche, der Bleichplatz und die restlichen Straßenbaumaßnahmen umgesetzt.

Sachstandsinformation

Folgendes ist zwischenzeitlich geschehen:

Aktualisierung 15.01.2020

Anwohnerinformation findet am 30.01.2020 ab 18:00 Uhr im Kulturladen Zeltnerschloß statt.
Einladung des Stadtplanungsamtes

Aktualisierung 14.12.2019

Der Platz wird im Januar 2020 unter Berücksichtigung der Anwohnerideen (soweit technisch realisierbar) vom Stadtplanungsamt neu geplant. Darauf folgt dann eine Anwohnerbeteiligung. Die Projektgruppe wird neben anderen dazu eingeladen.

Unabhängig von dieser unmittelbaren Platzgestaltung wird der Grünzug am Hang Richtung Burgerstraße von SÖR geplant.

Jetzt sind wir also schon in der Phase der „großen Lösung“. Der „Möglichkeitsraum Bleichplatz“ hat sich erledigt.

Aktualisierung 10.12.2019

Eine Skizze der Anwohnerideen (Stand Oktober 2019) wurde per Kontaktformular an das DLZ Bau gesandt.

bleichplatz_anwohnerideen_skizze_201910

Aktualiserung im November 2019

Es gab Gespräche mit dem Quartiersmanagement und mit SÖR. Eventuell können Teile der endgültigen Lösung vorgezogen werden.

SÖR hat den Bleichplatz Mitte November 2019 begutachtet und vermessen.

Ergebnisse des Treffens vom 19.10.

Der Wunschzeitpunkt der heute Anwesenden für künftige Treffen ist Samstag gegen 10:00 Uhr.

Das gesamte Gebiet, an dessen Gestaltung WIR interessiert sind, ist im Eigentum der Stadt Nürnberg. Wir haben also nur die in der Stadtverwaltung zuständigen Ansprechpartner. Weil diese gemaß den ersten Kontakten von A. K. offenbar unterschiedliche Vorstellungen zur Gestaltung öffentlicher Räume haben, scheint der beste Kontakt das Quartiersmanagement.

Wenn der Quartiersmanager wieder im Dienst ist, werden mit ihm die heute schon fixen Planungen geklärt. Außerdem möchte die Anwohnergruppe in den Meinungsträgerkreis aufgenommen werden.

Unser Ziel ist, bis zur endgültigen Gestaltung des gesamten Stadterneuerungsgebietes St. Peter/Gleißhammer eine kostengünstige Zwischennutzung für Grün und Begegnung umzusetzen.

E. S. wird den begonnenen Kontakt mit dem Quartiersmanagement halten.

 

Ergebnisse des Nachbarschaftstreffens am 24.09.2019

Zu dem Treffen kamen 26 Anwohnerinnen und Anwohner.

Zu Beginn kam die Einrede, dass kleine Verbesserungen die Stadt Nürnberg erfahrungsgemäß davon abhalten würden, umfassende städtebauliche Planungen umzusetzen (Beispiel Gemeinschaftsgarten Schloßstraße). Die Teilnehmerinnen einigten sich darauf, dass man das eine tun kann ohne das andere zu lassen.

Alle Teilnehmerinnen sind unzufrieden mit dem heutigen Zustand des Bleichplatzes und wünschen, dass er baldigst genützt wird. Dass es noch keine finanziell durchgerechnete Planung gibt, soll uns nicht daran hindern, kleine Umbauarbeiten zu planen. Eventuell könnte einiges auch in Eigenleistung umgesetzt werden.

Der Bleichplatz liegt im Stadterneuerungsgebiet St. Peter/Gleißhammer/Tullnau. https://www.nuernberg.de/internet/stadtplanung/gleishammer.html

Die Arbeitsgruppe des Wohnprojekts andersWOHNEN-2010 und die Leitung des Humanistischen Hauses für Kinder berichteten, dass ihr vorrangiges Anliegen sei, die vier schattenspendenden wild gewachsenen Ahornbäume zu erhalten und Sitz- und Spielgelegenheiten darunter zu gestalten. Die Verkehrsführung ist wegen der zwei Feuerwehrzufahrten nicht einfach, kann aber so gestaltet werden, dass sehr viel Platz im zentralen Bereich bleibt.

Auch eine gärtnerische Nutzung mit Beeten im Stil des Projekts „Essbare Stadt“ könnte ohne allzu hohe Kosten möglich sein.

Eine 2018 vorgelegte Planskizze des Stadtplanungsamtes soll jedenfalls so nicht umgesetzt werden.

Das Gefälle auf der Nordseite sollte in die Gestaltung mit einbezogen werden.

Folgende Sachverhalte müssen geklärt werden bevor die Anwohnerplanung konkret werden kann.

  1. Parzellierung und Eigentumsverhältnisse. Wo ist öffentlicher Raum? Wo beginnt der Außenbereich der Dawonia-Wohnanlage? Um Klärung, möglichst mit Bemaßung, kümmert sich A. K. beim DLZ Bau.
  2. Stand der Planung Stadterneuerung St. Peter/Gleißhammer/Tullnau. Wie setzt sich aktuell der Meinungsträgerkreis zusammen, der an der Stadterneuerung beteiligt ist? Das klärt E. S. mit dem Quartiersmanagement.

Nächstes Treffen: Samstag den 19.10.2019 11:00 Uhr auf dem Platz. Falls der Quartiersmanager Zeit hat, wird er zum Treffen eingeladen.

Nachtrag. Der Quartiersmanager ist erst wieder ab 21.10. im Dienst.

Städtische Grundstücke in der Umgebung des Bleichplatzes grün eingezeichnet

Einladung zum Nachbarschaftstreffen am 24.09.2019 um 19:00 Uhr

Wir laden die Nachbarn in der unmittelbaren Umgebung des Bleichplatzes zu einem Treffen zur Gestaltung des Bleichplatzes ein.

Eingeladen sind die Anwohnerinnen und Anwohner der nördlichen Schanzenstraße (nördlich der Stephanstraße) und der Neubleiche.

Das Treffen findet am 24. September 2019 ab 19:00 Uhr im Eingangsbereich der Kita (Humanistisches Haus der Kinder), Schanzenstraße 17, statt.

Bringt Ideen mit!

Möglichkeitsraum Bleichplatz

Die Stadträtinnen Aynur Kir und Christine Kayser (SPD) nahmen auf Einladung des Wohnprojekts andersWOHNEN-2010 Ortsbesichtigungen des Bleichplatzes vor.

Christine Kayser wählte die Gestaltung des Platzes zur Umsetzung im Rahmen ihres Projektes „Möglichkeitsräume“ aus.

Das Projekt „Möglichkeitsräume“ organisiert die Gestaltung von gar nicht oder nur unbefriedigend genutzten öffentlichen Räumen in Nürnberg.

Die Methodik ist, klein anzufangen und den Möglichkeitsraum dann Schritt für Schritt auszubauen.

Ein wesentlicher Aspekt ist, dass die Anwohner nach ihren Vorstellungen planen. Im Dialog mit der Stadtverwaltung wird dann die Umsetzung fachlich konkretisiert und (soweit finanzierbar) durchgeführt.

Die wesentlichen Elemente der „Möglichkeitsräume“ sind Begrünung und Begegnung.

Die Mitglieder des Wohnprojekts von andersWOHNEN-2010 in der Schanzenstraße 13 bis 15a haben zugesagt, sich um die  Koordination des Projekts am Bleichplatz zu kümmern.